Enterprise-Software

Forschungsdaten zuverlässig verarbeiten, auch wenn Datenmengen und Formate komplex werden.

Für das Karlsruher Institut für Technologie entwickelte cleanercode eine Anwendung, mit der große wissenschaftliche Datensätze aus chemischen Repositories abgerufen, verarbeitet und in unterschiedlichen Formaten bereitgestellt werden können. Von der Anforderungsaufnahme und Architekturplanung über die Abstimmung mit verschiedenen Stakeholdern bis zur Implementierung und Unterstützung beim Deployment entstand eine Lösung, die komplexe Datenprozesse in einen stabilen und nachvollziehbaren Workflow überführt.

44%
Weniger manueller Aufwand
68%
Weniger Wartezeit bei großen Datensätzen
Jahr
2021
Kunde
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Industrie
Bildung
Dienstleistung
Enterprise-Software
Lokation
Karlsruhe, Deutschland
Tech-Stack
Ruby
Swagger
OAuth
JSON API
Java
JavaScript

Wenn wissenschaftliche Daten verfügbar sind, aber ihre Nutzung kompliziert bleibt.

In Forschung und Scientific Computing entstehen große Mengen strukturierter Daten. Die Herausforderung liegt häufig nicht darin, ob diese Daten existieren, sondern darin, sie zuverlässig abzurufen, in ein benötigtes Format zu überführen und für weitere Anwendungen nutzbar zu machen.

Besonders bei sehr großen Datensätzen werden klassische Download- und Verarbeitungsprozesse schnell zum Engpass. Unterschiedliche Datenformate, verschiedene Schnittstellen und hohe Datenvolumen erhöhen zusätzlich die technische Komplexität.

Für das KIT sollte deshalb eine Anwendung entstehen, die diese Prozesse bündelt und den Zugriff auf wissenschaftliche Daten deutlich strukturierter gestaltet.

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Ein zentraler Workflow für Abruf, Verarbeitung und Bereitstellung.

Gemeinsam mit den beteiligten Stakeholdern wurden zunächst die fachlichen und technischen Anforderungen aufgenommen und in eine geeignete Architektur übersetzt.

Darauf aufbauend entwickelte cleanercode den Chemical Repository Tracker & Downloader: eine Anwendung, die Daten aus unterschiedlichen Quellen verarbeitet und für weitere wissenschaftliche Workflows bereitstellt.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit sehr großen Datensätzen. Daten können komprimiert und als Stream verarbeitet werden, ohne dass zunächst ein vollständiger Datensatz lokal vorliegen muss.

Gleichzeitig unterstützt die Anwendung verschiedene Ausgabeformate und Schnittstellen. Dadurch entsteht keine isolierte Einzellösung, sondern eine technische Grundlage, die sich in bestehende und zukünftige Forschungsprozesse integrieren lässt.

1. Kompakter Downloader
Statt 5 Tools ein Tool
17
Datenformate

Von der Anforderung bis zum Deployment.

cleanercode begleitete das Projekt nicht nur während der eigentlichen Entwicklung.

Die Zusammenarbeit umfasste die Aufnahme der Anforderungen, die Architekturplanung, die Abstimmung mit den beteiligten Stakeholdern, die technische Umsetzung sowie die Unterstützung bei der Bereitstellung der Anwendung.

Gerade in einem Umfeld mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven ist diese Übersetzung entscheidend: Anforderungen aus Forschung und Anwendung müssen in eine technische Struktur überführt werden, die für alle Beteiligten nachvollziehbar bleibt.

Software für Datenmengen, die nicht kleiner werden.

Wissenschaftliche Datenbestände wachsen kontinuierlich. Systeme, die mit ihnen arbeiten, müssen deshalb nicht nur heute funktionieren, sondern auch mit steigender Komplexität umgehen können.

Der Chemical Repository Tracker & Downloader schafft dafür eine belastbare Grundlage: Daten können automatisiert bezogen, verarbeitet, konvertiert und über definierte Schnittstellen für weitere Anwendungen bereitgestellt werden.

Damit wird aus einer Vielzahl einzelner technischer Schritte ein reproduzierbarer Prozess.

17 Datenformate

Durch die Konvertierung zwischen mehreren Formaten und die Bereitstellung über verschiedene APIs lassen sich wissenschaftliche Daten einfacher in bestehende Tools und Folgeprozesse integrieren.

Saubere Architektur

Durch die Konvertierung zwischen mehreren Formaten und die Bereitstellung über verschiedene APIs lassen sich wissenschaftliche Daten einfacher in bestehende Tools und Folgeprozesse integrieren.

Was das Team heute sagt

Die Arbeit mit cleanercode war für unser Projekt sehr erfolgreich und das interne Entwicklerteam sehr zufrieden, das ist für mich ausschlaggebend für eine tolle Zusammenarbeit. Wir konnten in kurzer Zeit ein komplexes Projekt durchführen und sind – auch durch viele hilfreiche Gespräche – zum Ziel gekommen.

Dr. Nicole Jung
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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Kontakt
Handybildschirm zeigt einen Bericht von Cleanercode mit Titel 'AI Report Mai 2026', Beschreibung der Analyse von KI-gestütztem Support, und eine Übersicht mit der Zahl 229, die den abgeschlossenen Support darstellt, mit Buttons 'Absenden' und 'Abbrechen'.