Wir entwickeln seit 2010 digitale Produkte. Innerhalb dieser Zeit haben wir zahlreiche Apps sowohl für den internen als auch für den End-User entwickelt.
So wie es in der Entwicklerwelt häufig ist, gibt es auch hier viele Lösungsansätze, alle haben ihre Vor- und Nachteile. In einem dafür vorgesehenen Gespräch nehmen wir euch diese Fragen ab. Nach unserem Kick-Off wissen wir genau, welches der Ansätze das beste für euren Anwendungsfall ist. Eine gute App beginnt aber zunächst nicht immer im App Store! In den Jahren haben wir zunehmend festgestellt, dass viele Lösungen durch Interne Schnittstellen Programmierung gelöst werden können und bestehende Systeme genutzt werden können.
Eine App ergibt für uns dort Sinn, wo sie einen wiederkehrenden Zugang vereinfacht, Funktionen des Geräts sinnvoll nutzt oder einen Prozess deutlich näher an den Nutzer bringt. Kamera. Standort. Push-Benachrichtigungen. Offline-Funktionalität. Biometrische Anmeldung. Direkter Zugriff auf wiederkehrende Aufgaben.
Erst wenn daraus ein echter Vorteil entsteht, beginnen wir mit der technischen Umsetzung.
Nutzer interessieren sich nicht dafür, wie viele Systeme hinter einer Anwendung arbeiten. Sie möchten eine Aufgabe erledigen.
Deshalb übersetzen wir komplexe Abläufe in möglichst klare Interaktionen. Wir reduzieren Schritte, priorisieren Informationen und überlegen, welche Entscheidung ein Nutzer in welchem Moment tatsächlich treffen muss.
Eine interne Anwendung für einen Servicetechniker funktioniert dabei anders als ein Kundenportal oder eine öffentliche Consumer-App. Das Interface folgt dem Kontext. Nicht einem allgemeinen App-Template.
Mobile Anwendungen funktionieren unter anderen Bedingungen als Software im Büro. Netzwerke brechen ab. Geräte wechseln. Nutzer wechseln zwischen WLAN und Mobilfunk. Eine Anwendung wird geschlossen und Stunden später wieder geöffnet. Das muss die Architektur aushalten.
Je nach Anwendungsfall berücksichtigen wir deshalb lokale Datenhaltung, Synchronisation, Caching und Offline-Prozesse bereits bei der Konzeption. Eine Aufgabe, die vor Ort erledigt werden muss, sollte nicht daran scheitern, dass gerade kein Empfang vorhanden ist. Und sobald die Verbindung zurückkehrt, muss klar sein, was mit den entstandenen Daten passiert.
Nicht jede App benötigt zwei vollständig getrennte Codebasen. Und nicht jede App sollte zwangsläufig plattformübergreifend entwickelt werden.
Wir entscheiden abhängig von Anforderungen, Performance, Gerätefunktionen, Audience, Teamstruktur und langfristiger Weiterentwicklung, welche technische Architektur sinnvoll ist.
Native Entwicklung kann dort richtig sein, wo eine besonders tiefe Integration in iOS oder Android notwendig ist.
Cross-Platform kann sinnvoll sein, wenn beide Plattformen weitgehend dieselben Prozesse abbilden und gemeinsame Entwicklung echten Aufwand reduziert. Die Technologie ist für uns keine Glaubensfrage. Sie muss zum Produkt passen.
Mit der Veröffentlichung beginnt der eigentliche Test.
Wie nutzen Menschen die Anwendung? Wo brechen sie Prozesse ab? Welche Funktionen werden täglich genutzt und welche kaum?
Deshalb denken wir Analytics, Monitoring, Crash Reporting und Feedback-Schleifen von Beginn an mit.
Neue Erkenntnisse fließen zurück in die Produktentwicklung. Funktionen werden verbessert, vereinfacht oder entfernt.
Denn eine gute App entsteht nicht dadurch, dass möglichst viele Funktionen veröffentlicht werden.
Sie entsteht dadurch, dass die richtigen Funktionen immer besser werden.



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der Android-Apps wurden 2024 innerhalb der ersten 30 Tage nach der Installation wieder deinstalliert. Eine Installation allein ist deshalb noch kein Produkt-Erfolg.
Quelle: AppsFlyer, App Uninstall Report 2025

beträgt die gemessene 30-Tage-Deinstallationsrate für Android-Apps in Deutschland im AppsFlyer-Datensatz.
Quelle: AppsFlyer, App Uninstall Report 2025

der Nutzer öffnen eine durchschnittliche App am Tag nach der Installation noch einmal.
Quelle: AppsFlyer, Retention Benchmarks

sind bei durchschnittlichen Apps nach 30 Tagen noch aktiv. Retention entsteht nicht durch den Download, sondern durch wiederkehrenden Nutzen.
Quelle: AppsFlyer, Retention Benchmarks

Day-30-Retention erreichen Business-Apps auf iOS im von AppsFlyer veröffentlichten Benchmark.
Quelle: AppsFlyer, Retention Benchmarks

Day-30-Retention erreichen Business-Apps auf Android im entsprechenden Benchmark.
Quelle: AppsFlyer, Retention Benchmarks

App-Installationen bilden die Datenbasis des AppsFlyer Uninstall Reports 2025 – zusammen mit 402 Millionen gemessenen Deinstallationen und rund 2.200 Apps.
Quelle: AppsFlyer, App Uninstall Report 2025

Installationen aus 39.000 Apps analysiert AppsFlyer allein für den Performance Index 2025. Mobile Produkte bewegen sich damit in einem Markt, in dem Nutzer permanent Alternativen haben.
Quelle: AppsFlyer, Performance Index 2025

Eine App lohnt sich vor allem dann, wenn Nutzer einen Service regelmäßig verwenden oder Funktionen des Geräts einen echten Mehrwert bieten. Dazu gehören beispielsweise Kamera, Push-Benachrichtigungen, Standort, biometrische Anmeldung oder Offline-Funktionalität.
Ja. Abhängig vom Projekt entwickeln wir für beide Plattformen und entscheiden gemeinsam, ob eine gemeinsame Cross-Platform-Architektur oder eine native Umsetzung sinnvoller ist.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Native Entwicklung bietet maximale Nähe zur jeweiligen Plattform. Cross-Platform kann Entwicklungs- und Wartungsaufwand reduzieren, wenn iOS und Android weitgehend dieselbe Anwendung abbilden. Wir entscheiden anhand der tatsächlichen Produktanforderungen.
Ja. Viele unserer Apps sind keine isolierten Produkte, sondern mobile Schnittstellen zu bestehenden Unternehmenssystemen. Wir integrieren beispielsweise APIs, CRM-, ERP-, Commerce- oder individuelle Backend-Systeme und definieren klar, wo Daten geführt werden.
Ja. Wenn der Anwendungsfall es erfordert, können Daten lokal verfügbar gemacht und später synchronisiert werden. Gerade bei Anwendungen für Außendienst, Produktion oder Service sollte Offline-Fähigkeit früh in der Architektur berücksichtigt werden und nicht nachträglich ergänzt werden.
Ja. Produktlogik, User Experience und technische Umsetzung gehören für uns zusammen. Wir definieren zunächst Nutzer, Aufgaben und zentrale Abläufe und entwickeln daraus die Oberfläche. Das Design entsteht nicht unabhängig vom späteren Verhalten der Anwendung.
Wir beobachten gemeinsam technische Stabilität und Nutzung der Anwendung. Monitoring, Crash Reporting und Produkt-Analytics helfen dabei, Probleme und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Anschließend kann das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Ja. Dafür analysieren wir zunächst Codebasis, Architektur, Abhängigkeiten und technische Schulden. Danach können wir entscheiden, welche Bestandteile weiterverwendet, modernisiert oder gegebenenfalls ersetzt werden sollten.
Das hängt wesentlich vom Funktionsumfang, den benötigten Integrationen und den Plattformen ab. Statt sämtliche Funktionen für einen großen ersten Release zu sammeln, empfehlen wir meist einen klar definierten Produktkern, der früh getestet und anschließend kontrolliert erweitert werden kann.
Sicherheit wird sowohl im Backend als auch in der App berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem Berechtigungen, Authentifizierung, sichere Kommunikation mit Schnittstellen, möglichst geringe lokale Speicherung sensibler Informationen sowie eine saubere Verwaltung von Zugriffen und Sessions.
Ja. Wir können den technischen Release-Prozess für App Store und Google Play begleiten und notwendige Builds, Signierung und Store-Konfigurationen vorbereiten. Inhalte und regulatorische Anforderungen stimmen wir dabei gemeinsam mit euch ab.