Wenn Produkte, Preise, Kunden und Systeme komplexer werden, reicht ein Frontend mit Warenkorb nicht mehr aus. Wir entwickeln Commerce-Plattformen, die eure Geschäftslogik abbilden, bestehende Systeme verbinden und auch dann beherrschbar bleiben, wenn Anforderungen weiter wachsen.
Am Anfang ist E-Commerce oft einfach. Produkte werden gepflegt, Preise hinterlegt, Bestellungen entgegengenommen.
Doch mit dem Unternehmen wächst auch die Logik dahinter. Unterschiedliche Preise für Kundengruppen. Individuelle Sortimente. Mehrere Märkte und Sprachen. ERP, PIM, CRM und Logistiksysteme liefern Daten. Verfügbarkeiten ändern sich. Freigaben werden notwendig. Produkte bestehen aus Varianten, Konfigurationen oder Abhängigkeiten.
Irgendwann liegt das eigentliche Problem nicht mehr im Shop. Es liegt zwischen den Systemen.Dann werden Preise an mehreren Stellen gepflegt, Produktdaten stimmen nicht überein, Bestellungen müssen manuell korrigiert werden und jede neue Anforderung greift tief in bestehende Prozesse ein.
Aus einem Verkaufskanal wird eine geschäftskritische Infrastruktur.
Wir starten mit der Frage, wie euer Geschäft tatsächlich funktioniert.
Wo entstehen Produktdaten? Welches System kennt den richtigen Preis? Woher kommen Lagerbestände? Welche Kunden dürfen welche Produkte sehen? Was passiert nach einer Bestellung? Welche Prozesse müssen in Echtzeit laufen und welche können synchronisiert werden?
Erst wenn diese Zusammenhänge klar sind, entsteht eine sinnvolle Commerce-Architektur.
Dabei entwickeln wir nicht zwangsläufig alles neu. Standardkomponenten nutzen wir dort, wo sie funktionieren. Individuell wird dort entwickelt, wo eure Geschäftslogik es verlangt.
Ein Enterprise-Shop sollte nicht zum nächsten Datensilo werden.
Wir verbinden Commerce mit den Systemen, die bereits Teil eures Unternehmens sind: ERP, PIM, CRM, Warenwirtschaft, Payment, Logistik oder individuelle Anwendungen.Dabei definieren wir klar, welches System für welche Daten verantwortlich ist.
Der Produktpreis kommt aus einer Quelle. Der Lagerbestand aus einer anderen. Kundenspezifische Konditionen werden dort gepflegt, wo sie hingehören.Der Shop führt diese Informationen zusammen und macht daraus eine konsistente Customer Experience.
So entsteht keine zweite Unternehmenslogik im Frontend, sondern eine Plattform, die bestehende Prozesse miteinander verbindet.



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des Umsatzes von B2B-Unternehmen mit E-Commerce-Angebot entsteht bereits über Online-Verkäufe. E-Commerce ist damit laut McKinsey zum umsatzstärksten Vertriebskanal dieser Unternehmen geworden.
Quelle: McKinsey, B2B Pulse Survey 2024

der befragten B2B-Unternehmen bieten inzwischen E-Commerce an. Digitaler Vertrieb ist im Enterprise-Bereich längst kein ergänzender Kanal mehr.
Quelle: McKinsey, B2B Pulse Survey 2024

geben Teile der B2B-Käufer inzwischen auch über Remote- oder Self-Service-Kanäle aus. Digitale Beschaffung endet längst nicht mehr bei kleinen Standardbestellungen.
Quelle: McKinsey, B2B Pulse Survey 2024

mehr Umsatz erzielen Unternehmen laut McKinsey typischerweise durch gut umgesetzte Personalisierung. Gerade bei großen Sortimenten und bestehenden Kundendaten liegt hier erhebliches Potenzial.
Quelle: McKinsey, The value of getting personalization right

der befragten Konsumenten gaben an, dass personalisierte Inhalte ihre Wahrscheinlichkeit erhöhen, erneut bei einer Marke zu kaufen.
Quelle: McKinsey, The value of getting personalization right

Durchschnittliche Warenkorbabbruchrate im E-Commerce. Selbst nachdem Kunden ein Produkt in den Warenkorb gelegt haben, gehen noch große Teile potenzieller Bestellungen verloren.
Quelle: Baymard Institute, Cart Abandonment Statistics 2026

höhere Conversion Rate wären laut Baymard bei durchschnittlichen großen E-Commerce-Seiten allein durch Verbesserungen im Checkout theoretisch erreichbar.
Quelle: Baymard Institute, Checkout Usability Research

mehr Conversions im Retail bei nur 0,1 Sekunden schnellerer mobiler Seitengeschwindigkeit in einer von Google beauftragten Deloitte-Studie.
Quelle: Deloitte, Milliseconds Make Millions

Wenn eure eigentlichen Geschäftsprozesse an die Grenzen des Shops anzupassen. Individuelle Preise, komplexe Sortimente, mehrere Märkte, B2B-Rollen, Freigaben, Produktkonfigurationen oder tiefe ERP- und PIM-Integrationen sind typische Punkte, an denen Standardlösungen zunehmend durch Workarounds ergänzt werden müssen.
Nicht zwangsläufig. Oft können bestehende Systeme weitergenutzt und einzelne Bereiche gezielt modernisiert werden. Wir schauen zuerst darauf, wo die tatsächlichen technischen oder geschäftlichen Grenzen liegen. Ein vollständiger Rebuild ist nur sinnvoll, wenn die bestehende Architektur langfristig mehr blockiert als ermöglicht.
Ja. Genau diese Integrationen sind bei Enterprise-Commerce häufig der entscheidende Teil des Projekts. Wir definieren gemeinsam, welches System welche Daten führt und wie Informationen zuverlässig zwischen den einzelnen Anwendungen ausgetauscht werden.
Wenn ein Standardsystem eure Anforderungen erfüllt, ist Individualentwicklung häufig nicht sinnvoll. Teuer wird Standardsoftware aber dann, wenn immer mehr Plugins, Sonderlogiken und manuelle Prozesse notwendig werden, um eure Geschäftslogik abzubilden.
Ja. Kundenspezifische Preise, Sortimente, Vertragskonditionen, Rollen und Freigaben gehören zu typischen B2B-Commerce-Anforderungen. Die zugrunde liegende Logik kann dabei aus bestehenden ERP- oder CRM-Systemen kommen oder innerhalb der Commerce-Architektur umgesetzt werden.
Ja. Mehrsprachigkeit, unterschiedliche Währungen, Steuern, Märkte, Sortimente oder Zahlungsarten sollten allerdings früh in der Architektur berücksichtigt werden. Das bedeutet nicht, dass alle Märkte sofort umgesetzt werden müssen.
Performance und Skalierbarkeit werden als Teil der Architektur betrachtet und nicht erst dann, wenn Probleme auftreten. Dazu gehören unter anderem Caching, saubere API-Strukturen, skalierbare Infrastruktur, Monitoring und eine klare Trennung zwischen einzelnen Diensten und Verantwortlichkeiten.
Eine Migration muss nicht bedeuten, dass alles an einem bestimmten Tag umgestellt wird. Je nach System können Funktionen, Schnittstellen oder Märkte schrittweise migriert werden. Ziel ist immer, das Risiko für den laufenden Betrieb so gering wie möglich zu halten.
Wir legen uns nicht auf eine Plattform fest, bevor wir die Anforderungen kennen. Je nach Projekt kann eine bestehende Commerce-Lösung sinnvoll sein, ein Headless-Ansatz, einzelne spezialisierte Services oder eine stärker individuelle Architektur. Die Technologie folgt der Geschäftslogik und nicht umgekehrt.